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Studienbeihilfe

Eure Fragen könnt Ihr gerne an beihilfen@htu.tugraz.at schicken !

 

-Wer hat Anspruch?

-Antragsstellung

-Fristen

-Anspruchsdauer

-Höhe der Studienbeihilfe

-Voraussetzungen für den Studienbeihilfenbezug

-Anspruchsverlust

-Rückzahlung der Beihilfe

-Selbsterhalterstipendium

-Verlängerung der Anspruchsdauer

-Zusätzliche Leistungen für Stipendienbezieherinnen und -bezieher

 

Wer hat Anspruch?

Der Anspruch wird über das Studienförderungsgesetz (StudFG) geregelt.

Anspruch auf Studienbeihilfe haben:

  • Österreichische StaatsbürgerInnen
  • EWR-Bürger (unter bestimmten Voraussetzungen)
  • Drittstaatsangehörige und Staatenlose (wenn ein Elternteil für 5 Jahre einkommensteuerpflichtig war und somit im Besitz einer Niederlassungsbewilligung sind)
  • Konventionsflüchtlinge

Das Studium, für das der Antrag gestellt wird, muss vor Vollendung des 30. Lebensjahres begonnen worden sein.

Weitere Informationen hierzu gibt es auch unter http://stipendium.at/studienfoerderung/studienbeihilfe/wer-hat-anspruch/

 

Antragsstellung

Die Anträge auf Studienbeihilfe sind bei der jeweiligen zuständigen Studienbeihilfenbehörde einzureichen.

Der Antrag kann per Post, Fax oder persönlich gestellt werden. Die benötigten Anträge kann man ausdrucken und findet man unter http://www.stipendium.at/service/downloads/.

Adresse:

Studienbeihilfenbehörde Graz

Metahofgasse 30, 2. Stock

E-Mail: stip.graz@stbh.gv.at

Eine Übermittlung des Antrages per Mail ist nicht mehr möglich.

Die Onlinebeantragung kann man nur über die Handysignatur/Bürgerkarte gemacht werden: http://www.stipendium.at/service/antrag-online-stellen/ .

Die Einrichtung der Handysignatur ist auch für die weitere Kommunikation mit der Stipendienbehörde von Vorteil. Denn alle Informationen zum Antrag werden in diesem digitalen Postfach gesammelt. So ist kein schriftlicher Postverkehr mehr nötig, da keine Informationen zum Antrag mehr per Mail versendet werden.

 

 

Fristen

Einreichfristen für Antragsstellung

  • Wintersemester:    20. September -- 15. Dezember
  • Sommersemester:  20. Februar -- 15. Mai

Anträge innerhalb dieser Fristen wirken zurück auf den Semesterbeginn. Bei Nichteinhaltung der Fristen kann für dieses Semester keinen Antrag mehr gestellt werden und so kann eine finanzielle Einbuße drohen!

 

Fristen zur Vorlage des Studienerfolgnachweises/Leistungsnachweises

  • Nachweis für Studienbeihilfenanspruch ab Wintersemester: bis 15. Dezember des nächsten Jahres
  • Nachweis für Studienbeihilfenanspruch ab Sommersemester: bis 15. Mai des nächsten Jahres

Beispiel: Studienbeginn im Wintersemester 2015, daher Studienerfolgsnachweisfrist bis 15. Dezember 2016. Abgelegte Prüfungen des Wintersemesters 2015 und Sommersemester 2016 bis einschließlich 15.Dezember 2016 können vorgelegt werden.

Prüfungen, die bis einschließlich dem 15.Dezember/15.Mai des nächsten Jahres abgelegt werden, können für den Leistungsnachweis herangezogen werden!

Wird der jährlich nachzuweisende Studienerfolg bei der zuständigen Stipendienstelle nach Ablauf der beiden Semester (Winter- und Sommersemester)  nicht rechtzeitig vorlegt, muss die bezogene Beihilfe zurückgezahlt werden!

Prüfungen, die bereits vor Studienbeginn abgelegt worden sind, und für das Studium anerkannt werden, können nicht für den Leistungsnachweis verwendet werden!

 

Anspruchsdauer

Die Anspruchsdauer ist an die Studiendauer gekoppelt und beträgt:

  • Bachelorstudien: Anspruchsdauer = 7 Semester (6 Semester Mindeststudienzeit + 1 Toleranzsemester)
    Masterstudien:
    Anspruchsdauer = 5 Semester (4 Semester Mindeststudienzeit + 1 Toleranzsemester)
    Toleranzsemester können nicht vom Bachelor in den Master mitgenommen werden
  • Diplomstudien: pro Studienabschnitt gibt es 1 Toleranzsemester
    Nicht genutzte Toleranzsemester können in den nächsten Abschnitt mitgenommen werden

 

Höhe der Studienbeihilfe

Die Höhe der Beihilfen wird von der zuständigen  Studienbeihilfenbehörde aufgrund der vom Bundesrechenzentrum übermittelten Einkommensdaten errechnet und die genaue Aufschlüsselung nach Bewilligung mitgeteilt. Es müssen keine Einkommensbelege dem Antrag beigefügt werden. Die Studienbeihilfe wird monatlich für 12 Monate und ab einem monatlichen Betrag von 5 € ausbezahlt.

 

Die allgemeine Berechnung verläuft folgendermaßen:

monatliche Studienbeihilfe =
(jährliche Höchststudienbeihilfe – Verminderungen + Zuschlägen) * 1,12 : 12

 

Der Betrag aus der jährlichen Höchststudienbeihilfe, Verminderungen und eventuellen Zuschlägen wird mit einem Prozentsatz von 12 % automatisch erhöht.

So ergeben sich je nach Berechnungsgrundlage eine monatliche Maximalstudienbeihilfe (ohne Zuschläge für über 24-/27-Jährige) von 560 € und 800,8 €.


Höchststudienbeihilfe

Die jährliche Höchststudienbeihilfe beträgt für

  • Studierende, die am Studienort wohnen müssen, weil die tägliche Fahrt vom Wohnsitz der Eltern zum Studienort und zurück zeitlich nicht zumutbar ist oder deren Eltern verstorben sind: 8.580 €
  • Studierende, die über 24 sind oder ein Kind haben oder verheiratet oder in einer eingetragenen Partnerschaft sind oder Anrecht auf ein Selbsterhalterstipendium haben: 8.580 €
  • Studierende, für die keine der oben genannten Voraussetzungen zutrifft: 6.000 €

Die jährliche Höchststudienbeihilfe wird im Falle eines Kindes pro Kind um 1.200 € erhöht.


Verminderungen

Verringerungen der jeweiligen Höchststudienbeihilfe ergeben sich aus

  • der zumutbaren Unterhaltsleistung der Eltern und der Ehegattin / des Ehegatten oder der eingetragenen Partnerin / des eingetragenen Partners der/des Studierenden.
  • dem Jahresbetrag der Familienbeihilfe und des Kinderabsetzbetrages. Bei Studierenden, die keine Familienbeihilfe erhalten, wird dieser Betrag nicht abgezogen.
  • dem möglicherweise übersteigenden Betrag der Zuverdienstgrenze von 10.000 € (bis 2015 8.000 €).
  • Förderungen, die zum Zwecke der Ausbildung parallel zur Studienbeihilfe gewährt werden und auf die ein Rechtsanspruch besteht, verringern die Studienbeihilfe (z.B. Weiterbildungsgeld während Bildungskarenz, BAFöG).

 

Zuschläge

Für Studenten über 24 Jahren gibt es einen monatlichen Zuschlag von 20 €. Und für Studenten über 27 Jahren gibt es noch weitere 20 € monatlich dazu (ergibt insgesamt 40 €).

 

Voraussetzungen für den Studienbeihilfenbezug

Für den Bezug der Studienbeihilfe (bzw. Weiterbezug) ist immer nur das angegebene Hauptstudium relevant. Folgende Faktoren sind dabei ausschlaggebend:

 

Studienerfolgsnachweis/Leistungsnachweis

Die Leistungsnachweise sind für den Weiterbezug der Studienbeihilfe unaufgefordert bis zum Stichtag zu erbringen, das ist der 15. Dezember bzw. der 15. Mai.

  • nach 2 Semestern mindestens 30 ECTS oder 14 SSt
  • für Studien mit Abschnitten: rechtzeitiger Abschluss der Abschnitte
  • Bachelorstudien: nach 6 Semestern Nachweis von 90 ECTS oder 42 SSt
  • Masterstudien: nach 2 Semestern Nachweis von 20 ECTS oder 10 SSt

Der Bezug von Studienbeihilfe ist immer nur für ein Studium möglich, es handelt sich dann um das sogenannte Hauptstudium. Also muss auch der Leistungsnachweis aus diesem erbracht werden. Erbrachte ECTS aus etwaigen Nebenstudien können nicht für den Nachweis herangezogen werden. Von Seiten der Universität gibt es die Bezeichnung Haupt-/Nebenstudium nicht.

Der Leistungsnachweis wird normalerweise automatisch an die Studienbeihilfenbehörde übermittelt.

Da die erforderliche Anzahl an Semesterwochenstunden (SSt) oft leichter erreicht wird, lohnt es sich sowohl die ECTS- als auch die SSt Anzahl jeder einzureichenden Prüfung zu überprüfen. Die Anzahl der ECTS und SSt können je nach Prüfung variieren.

 

Studienwechsel

Der Studienwechsel ist jede Änderung der Studienrichtung. Für die Studienbeihilfe sind hierbei einige Punkte einzuhalten:

  • Wechsel ist der Stipendienstelle unaufgefordert bekannt zu geben
  • insgesamt zweimaliger Studienwechsel möglich
  • vorangegangenes Studium nicht länger als 2 Semester inskribiert

  • nach 3 Semestern einer Studienrichtung: erneuter Anspruch erst nach Wartefrist (so viele Semester wie in der zuvor belegten Studien) wieder möglich
  • Wartefrist kann verkürzt werden, falls nach dem Studienwechsel Vorstudienzeiten (auf Grund der abgelegten Prüfungen)  für die Anspruchsdauer der neuen Studienrichtung angerechnet werden können
  • Rückkehr zu einer vormals betriebenen Studienrichtung, wenn inzwischen eine andere betrieben wurde, zählt als Studienwechsel

Nicht als Studienwechsel zählt:

  • Umstieg auf neuen Studienplan
  • Wechsel des Studienorts bei gleichbleibender Studienrichtung

Beispiele:

  • ein Semester Architektur --> 1. Studienwechsel auf Maschinenbau => Weiterbezug der Beihilfe möglich
  • zwei Semester Biologie --> 1. Studienwechsel auf Bauingenieurswesen => Weiterbezug der Beihilfe möglich
  • zwei Semester Pädagogik --> 1. Studienwechsel auf Informatik (Studium für 2 Semester) -->
    2. Studienwechsel auf Elektrotechnik => Weiterbezug der Beihilfe möglich
  • drei Semester Germanistik --> 1. Studienwechsel auf Bauingenieurswesen  => Anspruchsverlust (erst nach Einhaltung der Wartefrist von 3 Semestern ist ein Antrag wieder möglich)
  • ein Semester Molekularbiologie --> 1. Studienwechsel auf Mathematik (Studium für 1 Semester) -->
    2. Studienwechsel auf Physik (Studium für 2 Semester) --> 3. Studienwechsel auf Mathematik => Anspruchsverlust

Bei einem Studienwechsel muss trotzdem die Anzahl von 30 ECTS/14 SSt pro Jahr erbracht um den Anspruch für die Studienbeihilfe nicht zu verlieren. Dabei kann der Leistungsnachweis je zur Hälfte aus beiden Studien erbracht werden.

 

Zuverdienstgrenze

Ab 2015 beträgt die jährliche Zuverdienstgrenze 10.000 €. Bis 2015 lag die Grenze bei 8.000 €.

Die Einkommesgrenze setzt sich aus dem jährlich zu versteuernden Bruttoeinkommen minus dem Sozialversicherungsbeitrag sowie der Sonderausgaben- und Werbungskosten zusammen. Beim Einkommen im Sinne des Studienförderungsgesetzes handelt es sich somit weder um das Brutto- noch um das Nettoeinkommen.

Als Einkommen im Sinne des Studienförderungsgesetzes gelten

  • steuerpflichtige Einkünfte
  • 13. und 14. Gehalt
  • Pensionen (auch Waisenpension)
  • Kinderbetreuungsgeld etc.

Die Studienbeihilfe selbst zählt nicht als Einkommen.

Es gibt keine Unterscheidung zwischen Ferialeinkünften, geringfügiger Anstellung oder sonstigen Einkünften während des Jahres. Weiters wird das vor der Anstragsstellung erwirtschaftete Einkommen nicht berücksichtigt. Das Einkommen wird ausschließlich jahresweise geprüft.

Wird die Zuverdienstgrenze überschritten, wird der Differenzbetrag von der Studienbeihilfe abgezogen!

Weitere Informationen hierzu gibt es auch unter http://www.stipendium.at/studienfoerderung/studienbeihilfe/zuverdienstgrenze/

 

Anspruchsverlust

Folgende Gründe können zum Verlust führen:

Der Anspruch geht für immer verloren, wenn

  • für den 1. Abschnitt mehr als die doppelte Mindeststudienzeit + 1 Toleranzsemester benötigt wird
  • ein Masterstudium nicht innerhalb von 30 Monaten nach dem Bachelorstudium aufgenommen wird
  • die vorgesehene Studienzeit im Bachelor um maximal 3 Semester überschritten wird
  • im Master die Altersgrenze von 35 Jahren erreicht ist

 

Kürzung und Rückzahlung der Beihilfe

Unter gewissen Umständen kann es zur Rückforderung der Beihilfe seitens der Studienbeihilfenbehörde kommen:

  • die Hälfte des günstigen Studienerfolgs (Mindeststudienerfolg) wird nicht erbracht
  • die Zuverdienstgrenze von 10.000 € wird überschritten. Der übersteigende Betrag wird von der Studienbeihilfe abgezogen und der zuviel erhaltene Betrag muss zurückgezahlt werden.

Die Rückforderung entfällt künftig zur Gänze, wenn bis zur Antragsfrist des fünften Semesters ab Studienbeginn wieder ein günstiger Studienerfolg vorliegt.

Weitere Informationen dazu findest du unter http://www.stipendium.at/studienfoerderung/studienbeihilfe/rueckzahlung/

 

Selbsterhalterstipendium

Eine Sonderform der Studienbeihilfe stellt das sogenannte „Selbsterhalterstipendium“ dar:

  • Voraussetzung: mind. 4 Jahre Einkommen von zumindest 7.272  €/Jahr vor erstmaligem Bezug von Studienbeihilfe
  • elterliches Einkommen bleibt unberücksichtigt
  • monatliche Selbsterhalterstipendium liegt bei der Höchststudienbeihilfe von 679 €

Genaue Informationen unter
https://www.stipendium.at/studienfoerderung/beihilfe-beruf/selbsterhalterinnen-stipendium/

 

Verlängerung der Anspruchsdauer

Die Dauer des Anspruchs ist an die Studienzeit gebunden und kann in einzelnen Fällen verlängert werden.

  • Schwangerschaft 1 Semester
  • Pflege und Erziehung des Kindes bis zum 6. Lebensjahr um max. 2 Semester/Kind
  • Zivil- oder Präsenzdienst um 1 Semester, wenn während der Bezugsdauer absolviert
  • Behinderung von über 50%
  • Krankheit (fachärztliche Bestätigung)
  • überdurchschnittlich umfangreiche oder zeitaufwendige Diplom-/Masterarbeit oder Dissertation
  • Auslandssemester (von mindestens einem Monat)
  • ÖH-Arbeit

 

Zusätzliche Leistungen für Stipendienbezieherinnen und -bezieher

Neben der Studienbeihilfe enthält das Studienförderungsgesetz noch weitere zusätzliche Leistungen für Bezieher/innen:

  • Fahrtkostenzuschuss
  • Versicherungskostenbeitrag ab 27. Lebensjahr
  • Beihilfe für ein Auslandsstipendium
  • Reisekostenzuschuss
  • Sprachstipendien (in Kombination mit gefördertem Auslandsstudium)
  • Kinderbetreuungskostenzuschuss

Allerdings besteht auf die meisten zusätzlichen Förderungen kein Rechtsanspruch!

Für genauere Informationen siehe http://www.stipendium.at/studienfoerderung/studienbeihilfe/zuschuesse/

Die GIS-Befreiung gilt auch für Studienbeihilfenbezieher. Eine GIS-Befreiung ist jedoch nur dann möglich, wenn Studienbeihilfe bezogen wird und das Haushaltsnettoeinkommen einen bestimmten Betrag nicht überschreitet.

Für genauere Informationen siehe https://www.gis.at/service/befreiung-rundfunk/

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