Benutzerspezifische Werkzeuge
Anmelden
Header Text

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Sie sind hier: Startseite / Beihilfen / Versicherungen

Beihilfen / Versicherungen

Familienbeihilfe

Eure Fragen könnt Ihr gerne an beihilfen@htu.tugraz.at schicken !

-Wer hat Anspruch?

-Antragsstellung

-Fristen

-Anspruchsdauer

-Höhe der Familienbeihilfe

-Voraussetzungen für den Familienbeihilfenbezug

-Anspruchsverlust

-Rückzahlung der Beihilfe

-Verlängerung der Anspruchsdauer


Wer hat Anspruch?

Anspruch auf Familienbeihilfe haben:

  • österreichische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger
  • ausländische StaatsbürgerInnen unter folgenden Umständen
    • rechtmäßiger Aufenthaltstitel nach §8 Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz (NAG 2005) in Österreich
    • Asyl

Nicht-EU/EWR/CH Ausländer, die zu Studienzwecken nach Österreich kommen, haben kein Anrecht auf Familienbeihilfe.

Während des Präsenz-, Ausbildungs- oder Zivildienstes besteht kein Anspruch auf Familienbeihilfe.

 

Antragsstellung

Die Anträge auf Familienbeihilfe sind bei dem zuständigen Wohnsitzfinanzamt einzureichen. Für Studierende kann den Eltern Familienbeihilfe unter Einhaltung von bestimmten Voraussetzungen gewährt werden. Das Formular für die Anstragstellung findest du hier oder über FinanzOnline kann online beantragen.

Nach Ableistung des Präsenz- oder Zivildienstes hat man nur dann Anspruch auf die Beihilfe für den Zeitraum zwischen Studienbeginn und Präsenz- oder Zivildienst, wenn man zum frühestens möglichen Zeitpunkt anfängt zu studieren. Mit der Vorlage der Inskriptionsbestätigung bekommt man dann die Beihilfe nachträglich ausbezahlt.

Beantragung durch die Eltern

Die Beantragung der Familienbeihilfe auch für volljährige Kinder erfolgt grundsätzlich durch die Eltern. Daher ist auch das Finanzamt am Wohnsitz der Eltern für die Antragstellung zuständig und nicht das unter Umständen andere Finanzamt am Wohnsitz des Studierenden.

Die Eltern sind vorrangig anspruchsberechtigt. Die Mutter erhält gegenüber dem Vater generell den Anspruch. Sie kann jedoch zugunsten des Vaters verzichten. Leben die Eltern getrennt, steht die Familienbeihilfe dem Elternteil zu, bei dem das Kind lebt.

Beantragung durch den Studierenden

Seit September 2013 kann die Auszahlung der Familienbeihilfe auch direkt an den Studierenden erfolgen. Hierfür ist allerdings die Zustimmung des anspruchsberechtigten Elternteils erforderlich. Diese Zustimmung kann jederzeit von seitens der Eltern widerrufen werden, da sie weiterhin Anspruchsberechtigte sind.

Einen eigenen Anspruch haben Studierende auf Familienbeihilfe dann, wenn keine Haushaltsgemeinschaft zu den Eltern mehr besteht und die Eltern ihrer Unterhaltspflicht nachweislich nicht nachkommen. Eine Haushaltsgemeinschaft gilt dann nicht als aufgehoben, wenn sich die Kinder zu Berufsausbildungszwecken notwendigerweise an einem anderen Ort aufhalten.

Weitere Informationen zur Antragsstellung gibt es auch unter

http://www.bmwfj.gv.at/FAMILIE/FINANZIELLEUNTERSTUETZUNGEN/FAMILIENBEIHILFE/Seiten/AntragaufFamilienbeihilfe.aspx

Weitere Informationen zu Anspruchsvoraussetzungen gibt es auch unter

http://www.bmwfj.gv.at/FAMILIE/FINANZIELLEUNTERSTUETZUNGEN/FAMILIENBEIHILFE/Seiten/Anpruchsvoraussetzungen.aspx

 

Fristen

Die Familienbeihilfe kann jederzeit beantragt werden. Man kann sie rückwirkend jedoch nur für fünf Jahre ab dem Monat der Antragstellung beantragen.

 

Anspruchsdauer

Die Anspruchsdauer ist an die Studiendauer gekoppelt und beträgt:

  • Bachelorstudien: Anspruchsdauer = 8 Semester (6 Semester Mindeststudienzeit + 2 Toleranzsemester)
    Masterstudien:
    Anspruchsdauer = 6 Semester (4 Semester Mindeststudienzeit + 2 Toleranzsemester)
    Toleranzsemester können nicht vom Bachelor in den Master mitgenommen werden
  • Diplomstudien: pro Studienabschnitt gibt es 1 Toleranzsemester
    Nicht genutzte Toleranzsemester können in den nächsten Abschnitt mitgenommen werden

Der Weiterbezug auch nach einem Studienabschluss und sofortiger Aufnahme eines neuen Studiums ist unter Beachtung der Voraussetzungen möglich.

 

Höhe der Familienbeihilfe

Die Höhe der Beihilfe setzt sich grundsätzlich aus der Familienbeihilfe, dem Kinderabsetzbetrag und der möglichen Geschwisterstaffelung sowie dem möglichen Mehrkindzuschlag zusammen.

Für Studenten ab dem 19. Lebensjahr ergibt sich aus der Familienbeihilfe und dem Kinderabsetzbetrag eine Auszahlung von 217,30 € / Monat.

Die Auszahlung erfolgt ab Juli 2014 monatlich (und nicht mehr alle zwei Monate).

Die Höhe der Famlienbeihilfe hängt vom Alter des Kindes ab. Ab Jänner 2016 beträgt sie für Studenten ab dem 19. Lebensjahr 162 € / Monat.

Familienbeihilfe

Alter des Kindes

Betrag pro Monat

ab Geburt

111,80 €

ab 3 Jahren

119,60 €

ab 10 Jahren

138,80 €

ab 19 Jahren

162 €

Zuschlag für erheblich behindertes Kind

152,90 €

 

Der monatliche Gesamtbetrag an Familienbeihilfe erhöht sich durch die Geschwisterstaffelung, die je nach Geschwisteranzahl, für die Beihilfe gewährt, variiert.

Geschwisterstaffelung

Anzahl der Kinder

Betrag pro Monat und pro Kind

2

6,90 €

3

17 €

4

26 €

5

31,40 €

6

35 €

für jedes weitere Kind

50 €

 

Der Kinderabsetzbetrag ist nicht mit der Familienbeihilfe zu verwechseln sondern ist ein Absetzbetrag, der in Form einer Negativsteuer ausgezahlt wird. Der Kinderabsetzbetrag wird jedoch gemeinsam mit der Familienbeihilfe ausgezahlt und muss nicht gesondert beantragt werden.

Kinderabsetzbetrag

pro Kind

58,40 € pro Monat

 

Der Mehrkindzuschlag von 20 € monatlich wird für jedes dritte und weitere Kind, für das Familienbeihilfe gewährt wurde, bezahlt.

 

Weitere Informationen zur Familienbehilfe findest du unter

http://www.bmwfj.gv.at/FAMILIE/FINANZIELLEUNTERSTUETZUNGEN/FAMILIENBEIHILFE/Seiten/Familienbeihilfenbetr%C3%A4gemitBerechnungstabelle.aspx

Den Familienbeihilferechner findest du unter

http://www.bmwfj.gv.at/Familie/FinanzielleUnterstuetzungen/familienbeihilfe/Familienbeihilferechner/Seiten/fbh_form.aspx.

 

Voraussetzungen für den Famlienbeihilfenbezug

Für den Bezug der Familienbeihilfe (bzw. Weiterbezug) ist immer nur das angegebene Hauptstudium relevant. Folgende Faktoren sind dabei ausschlaggebend:

 

Studienerfolgsnachweis/Leistungsnachweis

Das Erbringen des Leistungsnachweises wird vom zuständigen Finanzamt kontrolliert und eine Aufforderung zur Erbringung des Leitungsnachweises kann je nach Ermessen des Finanzamtes jährlich erfolgen.

  • für das erste Studienjahr: Inkriptionsbestätigung als "ordentliche Hörerin/ordentlicher Hörer" ausreichend
  • für weitere Studienjahre: mindestens 16 ECTS oder 8 SSt

Der Bezug von Familienbeihilfe ist immer nur für ein Studium möglich, es handelt sich dann um das sogenannte Hauptstudium. Der Bezug ist an das Hauptstudium gekoppelt, also muss auch der Leistungsnachweis aus diesem erbracht werden. Erbrachte ECTS aus etwaigen Nebenstudien können nicht für den Nachweis herangezogen werden.

Von Seiten der Universität gibt es die Bezeichnung Haupt-/Nebenstudium nicht. Es gibt keine Beschränkung für Zweitstudien. Man muss nur beachten, dass nach Ablauf der Mindeststudienzeit und Toleranzzeit  eventuell Studiengebühren anfallen.

Da die erforderliche Anzahl an Semesterwochenstunden (SSt) oft leichter erreicht wird, lohnt es sich sowohl die ECTS- als auch die SSt Anzahl jeder einzureichenden Prüfung zu überpüfen. Die Anzahl der ECTS und SSt können je nach Prüfung variieren.

 

Studienwechsel

Der Studienwechsel ist jede Änderung der Studienrichtung. Als Studienwechsel gilt die Änderung der Angabe des Hauptstudiums gegenüber der Behörde und hier sind einige Punkte einzuhalten:

  • Wechsel ist dem zuständigen Wohnfinanzamt unaufgefordert bekannt zu geben
  • insgesamt zweimaliger Studienwechsel möglich
  • vorangegangenes Studium nicht länger als 2 Semester inskribiert
  • nach 3 Semestern einer Studienrichtung: erneuter Anspruch erst nach Wartefrist (so viele Semester wie in der zuvor belegten Studien) wieder möglich
  • Wartefrist kann verkürzt werden, falls nach dem Studienwechsel Vorstudienzeiten (auf Grund der abgelegten Prüfungen)  für die Anspruchsdauer der neuen Studienrichtung angerechnet werden können
  • Rückkehr zu einer vormals betriebenen Studienrichtung, wenn inzwischen eine andere betrieben wurde, zählt als Studienwechsel

Nicht als Studienwechsel zählt:

  • Umstieg auf neuen Studienplan
  • Wechsel des Studienorts bei gleichbleibender Studienrichtung

Beispiele:

  • ein Semester Architektur --> 1.Studienwechsel auf Maschinenbau => Weiterbezug der Beihilfe möglich
  • zwei Semester Biologie --> 1. Studienwechsel auf Bauingenieurswesen => Weiterbezug der Beihilfe möglich
  • zwei Semester Pädagogik --> 1. Studienwechsel auf Informatik (Studium für 2 Semester) --> 2. Studienwechsel auf Elektrotechnik => Weiterbezug der Beihilfe möglich
  • drei Semester Germanistik --> 1. Studienwechsel auf Bauingenieurswesen  => Anspruchsverlust (erst nach Einhaltung der Wartefrist von 3 Semestern ist ein Antrag wieder möglich)
  • ein Semester Molekularbiologie --> 1. Studienwechsel auf Mathematik (Studium für 1 Semester) --> 2. Studienwechsel auf Physik (Studium für 2 Semester) --> 3. Studienwechsel auf Mathematik => Anspruchsverlust

Altersgrenze

Der Bezug der Familienbeihilfe ist bis zur Vollendung des 24. Lebensjahres (mit dem 24. Geburtstag) möglich.
Die Anspruchsdauer kann sich weiters bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres verlängern, wenn

  • Präsenz- oder Zivildiesnt vor dem 24. Lebensjahr
  • Schwangerschaft vor dem 24. Lebensjahr
  • Bestehen einer erhebliche Behinderung
  • bei Studium von mind. 10 Semestern Dauer, wenn
    • Studienbeginn in dem Kalenderjahr, in dem das 19. Lebensjahr vollendet wurde und
    • die Mindeststudien bis zum erstmöglichen Studienabschluss eingehalten wird

 

Zuverdienstgrenze

Die Einkommensgrenze beträgt 10.000 € jährlich.

Die Einkommesgrenze setzt sich aus dem jährlichen zu versteuernden Bruttoeinkommen minus dem Sozialversicherungsbeitrag sowie der Sonderausgaben- und Werbungskosten, etc. zusammen.

Das 13. und 14. Monatsgehalt werden nicht zum Bruttoeinkommen gerechnet.

Es gibt keine Unterscheidung zwischen Ferialeinkünften, geringfügiger Anstellung oder sonstigen Einkünften während des Jahres. Weiters wird das vor der Anstragsstellung erwirtschaftete Einkommen nicht berücksichtigt. Lehrlingsentschädigungen, Waisenpensionen und Waisenversorgungsgenüsse erhöhen das zu versteuernde Einkommen nicht. Der Bezug von Studienbeihilfe wird ebenfalls nicht zum Einkommen gezählt.

Wird die Zuverdienstgrenze überschritten, muss die Familienbeihilfe in der Höhe des überschrittenen Betrags zurückgezahlt werden!


Verlängerung der Anspruchsdauer

Es kann unter bestimmten Bedingungen zu einer Verlängerung der Anspruchdauer kommen. Diese Verlängerung bezieht sich jedoch nur auf die Anspruchsdauer. Es kann keine Verlängerung über die Altersgrenze erfolgen.

Der Besuch einer fünfjährigen Oberschulform (wie HTL, oder HAK, etc.) ist kein Verlängerungsgrund. Die Altersgrenze gilt unabhängig vom jeweiligen Schultyp.

Gründe für eine Verlängerung:

  • Schwangerschaft 1 Semester
  • Pflege und Erziehung des Kindes bis zum 6. Lebensjahr um max. 2 Semester/Kind
  • Zivil- oder Präsenzdienst um 1 Semester, wenn während der Bezugsdauer absolviert
  • Behinderung von über 50%
  • Krankheit (fachärztliche Bestätigung)
  • überdurchschnittlich umfangreiche oder zeitaufwendige Diplom-/Masterarbeit oder Dissertation
  • Auslandssemester

Anspruchsverlust

Bei Anspruchsverlust wird der Bezug der Familienbeihilfe vorläufig eingestellt.

Folgende Gründe können zum Verlust führen:

 

Rückzahlung der Beihilfe

Unter gewissen Umständen kann es zur Rückforderung der Beihilfe seitens der Behörde kommen:

Um eine Rückzahlung wegen mangelndem Studienerfolges (vor allem im ersten Studienjahr) zu vermeiden muss man nachweisen können, dass das Studium wirklich betrieben wurde. Dies kann man, wenn man zumindest einen ECTS (oder mehr) nachweisen kann. Auch ein negativer Prüfungsantritt (auch bei diesem bekommt man ein -wenn auch negatives-  "Zeugnis" ausgestellt) zählt als Versuch.

Ohne jeglichen offensichtlichen Prüfungsnachweis muss die Beihilfe zurückgezahlt werden und es kann zu einer Strafe wegen vorsätzlich zu Unrecht bezogener Familienbeihilfe führen.

Bookmark & Share:

Studienbeihilfe

Eure Fragen könnt Ihr gerne an beihilfen@htu.tugraz.at schicken !

 

-Wer hat Anspruch?

-Antragsstellung

-Fristen

-Anspruchsdauer

-Höhe der Studienbeihilfe

-Voraussetzungen für den Studienbeihilfenbezug

-Anspruchsverlust

-Rückzahlung der Beihilfe

-Selbsterhalterstipendium

-Verlängerung der Anspruchsdauer

-Zusätzliche Leistungen für Stipendienbezieherinnen und -bezieher

 

Wer hat Anspruch?

Der Anspruch wird über das Studienförderungsgesetz (StudFG) geregelt.

Anspruch auf Studienbeihilfe haben:

  • Österreichische StaatsbürgerInnen
  • EWR-Bürger (unter bestimmten Voraussetzungen)
  • Drittstaatsangehörige und Staatenlose (wenn ein Elternteil für 5 Jahre einkommensteuerpflichtig war und somit im Besitz einer Niederlassungsbewilligung sind)
  • Konventionsflüchtlinge

Das Studium, für das der Antrag gestellt wird, muss vor Vollendung des 30. Lebensjahres begonnen worden sein.

Weitere Informationen hierzu gibt es auch unter http://stipendium.at/studienfoerderung/studienbeihilfe/wer-hat-anspruch/

 

Antragsstellung

Die Anträge auf Studienbeihilfe sind bei der jeweiligen zuständigen Studienbeihilfenbehörde einzureichen.

Der Antrag kann per Post, Fax oder persönlich gestellt werden. Die benötigten Anträge kann man ausdrucken und findet man unter http://www.stipendium.at/service/downloads/.

Adresse:

Studienbeihilfenbehörde Graz

Metahofgasse 30, 2. Stock

E-Mail: stip.graz@stbh.gv.at

Eine Übermittlung des Antrages per Mail ist nicht mehr möglich.

Die Onlinebeantragung kann man nur über die Handysignatur/Bürgerkarte gemacht werden: http://www.stipendium.at/service/antrag-online-stellen/ .

Die Einrichtung der Handysignatur ist auch für die weitere Kommunikation mit der Stipendienbehörde von Vorteil. Denn alle Informationen zum Antrag werden in diesem digitalen Postfach gesammelt. So ist kein schriftlicher Postverkehr mehr nötig, da keine Informationen zum Antrag mehr per Mail versendet werden.

 

 

Fristen

Einreichfristen für Antragsstellung

  • Wintersemester:    20. September -- 15. Dezember
  • Sommersemester:  20. Februar -- 15. Mai

Anträge innerhalb dieser Fristen wirken zurück auf den Semesterbeginn. Bei Nichteinhaltung der Fristen kann für dieses Semester keinen Antrag mehr gestellt werden und so kann eine finanzielle Einbuße drohen!

 

Fristen zur Vorlage des Studienerfolgnachweises/Leistungsnachweises

  • Nachweis für Studienbeihilfenanspruch ab Wintersemester: bis 15. Dezember des nächsten Jahres
  • Nachweis für Studienbeihilfenanspruch ab Sommersemester: bis 15. Mai des nächsten Jahres

Beispiel: Studienbeginn im Wintersemester 2015, daher Studienerfolgsnachweisfrist bis 15. Dezember 2016. Abgelegte Prüfungen des Wintersemesters 2015 und Sommersemester 2016 bis einschließlich 15.Dezember 2016 können vorgelegt werden.

Prüfungen, die bis einschließlich dem 15.Dezember/15.Mai des nächsten Jahres abgelegt werden, können für den Leistungsnachweis herangezogen werden!

Wird der jährlich nachzuweisende Studienerfolg bei der zuständigen Stipendienstelle nach Ablauf der beiden Semester (Winter- und Sommersemester)  nicht rechtzeitig vorlegt, muss die bezogene Beihilfe zurückgezahlt werden!

Prüfungen, die bereits vor Studienbeginn abgelegt worden sind, und für das Studium anerkannt werden, können nicht für den Leistungsnachweis verwendet werden!

 

Anspruchsdauer

Die Anspruchsdauer ist an die Studiendauer gekoppelt und beträgt:

  • Bachelorstudien: Anspruchsdauer = 7 Semester (6 Semester Mindeststudienzeit + 1 Toleranzsemester)
    Masterstudien:
    Anspruchsdauer = 5 Semester (4 Semester Mindeststudienzeit + 1 Toleranzsemester)
    Toleranzsemester können nicht vom Bachelor in den Master mitgenommen werden
  • Diplomstudien: pro Studienabschnitt gibt es 1 Toleranzsemester
    Nicht genutzte Toleranzsemester können in den nächsten Abschnitt mitgenommen werden

 

Höhe der Studienbeihilfe

Die Höhe der Beihilfen wird von der zuständigen  Studienbeihilfenbehörde aufgrund der vom Bundesrechenzentrum übermittelten Einkommensdaten errechnet und die genaue Aufschlüsselung nach Bewilligung mitgeteilt. Es müssen keine Einkommensbelege dem Antrag beigefügt werden. Die Studienbeihilfe wird monatlich für 12 Monate und ab einem monatlichen Betrag von 5 € ausbezahlt.

 

Die allgemeine Berechnung verläuft folgendermaßen:

monatliche Studienbeihilfe =
(jährliche Höchststudienbeihilfe – Verminderungen + Zuschlägen) * 1,12 : 12

 

Der Betrag aus der jährlichen Höchststudienbeihilfe, Verminderungen und eventuellen Zuschlägen wird mit einem Prozentsatz von 12 % automatisch erhöht.

So ergeben sich je nach Berechnungsgrundlage eine monatliche Maximalstudienbeihilfe (ohne Zuschläge für über 24-/27-Jährige) von 560 € und 800,8 €.


Höchststudienbeihilfe

Die jährliche Höchststudienbeihilfe beträgt für

  • Studierende, die am Studienort wohnen müssen, weil die tägliche Fahrt vom Wohnsitz der Eltern zum Studienort und zurück zeitlich nicht zumutbar ist oder deren Eltern verstorben sind: 8.580 €
  • Studierende, die über 24 sind oder ein Kind haben oder verheiratet oder in einer eingetragenen Partnerschaft sind oder Anrecht auf ein Selbsterhalterstipendium haben: 8.580 €
  • Studierende, für die keine der oben genannten Voraussetzungen zutrifft: 6.000 €

Die jährliche Höchststudienbeihilfe wird im Falle eines Kindes pro Kind um 1.200 € erhöht.


Verminderungen

Verringerungen der jeweiligen Höchststudienbeihilfe ergeben sich aus

  • der zumutbaren Unterhaltsleistung der Eltern und der Ehegattin / des Ehegatten oder der eingetragenen Partnerin / des eingetragenen Partners der/des Studierenden.
  • dem Jahresbetrag der Familienbeihilfe und des Kinderabsetzbetrages. Bei Studierenden, die keine Familienbeihilfe erhalten, wird dieser Betrag nicht abgezogen.
  • dem möglicherweise übersteigenden Betrag der Zuverdienstgrenze von 10.000 € (bis 2015 8.000 €).
  • Förderungen, die zum Zwecke der Ausbildung parallel zur Studienbeihilfe gewährt werden und auf die ein Rechtsanspruch besteht, verringern die Studienbeihilfe (z.B. Weiterbildungsgeld während Bildungskarenz, BAFöG).

 

Zuschläge

Für Studenten über 24 Jahren gibt es einen monatlichen Zuschlag von 20 €. Und für Studenten über 27 Jahren gibt es noch weitere 20 € monatlich dazu (ergibt insgesamt 40 €).

 

Voraussetzungen für den Studienbeihilfenbezug

Für den Bezug der Studienbeihilfe (bzw. Weiterbezug) ist immer nur das angegebene Hauptstudium relevant. Folgende Faktoren sind dabei ausschlaggebend:

 

Studienerfolgsnachweis/Leistungsnachweis

Die Leistungsnachweise sind für den Weiterbezug der Studienbeihilfe unaufgefordert bis zum Stichtag zu erbringen, das ist der 15. Dezember bzw. der 15. Mai.

  • nach 2 Semestern mindestens 30 ECTS oder 14 SSt
  • für Studien mit Abschnitten: rechtzeitiger Abschluss der Abschnitte
  • Bachelorstudien: nach 6 Semestern Nachweis von 90 ECTS oder 42 SSt
  • Masterstudien: nach 2 Semestern Nachweis von 20 ECTS oder 10 SSt

Der Bezug von Studienbeihilfe ist immer nur für ein Studium möglich, es handelt sich dann um das sogenannte Hauptstudium. Also muss auch der Leistungsnachweis aus diesem erbracht werden. Erbrachte ECTS aus etwaigen Nebenstudien können nicht für den Nachweis herangezogen werden. Von Seiten der Universität gibt es die Bezeichnung Haupt-/Nebenstudium nicht.

Der Leistungsnachweis wird normalerweise automatisch an die Studienbeihilfenbehörde übermittelt.

Da die erforderliche Anzahl an Semesterwochenstunden (SSt) oft leichter erreicht wird, lohnt es sich sowohl die ECTS- als auch die SSt Anzahl jeder einzureichenden Prüfung zu überprüfen. Die Anzahl der ECTS und SSt können je nach Prüfung variieren.

 

Studienwechsel

Der Studienwechsel ist jede Änderung der Studienrichtung. Für die Studienbeihilfe sind hierbei einige Punkte einzuhalten:

  • Wechsel ist der Stipendienstelle unaufgefordert bekannt zu geben
  • insgesamt zweimaliger Studienwechsel möglich
  • vorangegangenes Studium nicht länger als 2 Semester inskribiert

  • nach 3 Semestern einer Studienrichtung: erneuter Anspruch erst nach Wartefrist (so viele Semester wie in der zuvor belegten Studien) wieder möglich
  • Wartefrist kann verkürzt werden, falls nach dem Studienwechsel Vorstudienzeiten (auf Grund der abgelegten Prüfungen)  für die Anspruchsdauer der neuen Studienrichtung angerechnet werden können
  • Rückkehr zu einer vormals betriebenen Studienrichtung, wenn inzwischen eine andere betrieben wurde, zählt als Studienwechsel

Nicht als Studienwechsel zählt:

  • Umstieg auf neuen Studienplan
  • Wechsel des Studienorts bei gleichbleibender Studienrichtung

Beispiele:

  • ein Semester Architektur --> 1. Studienwechsel auf Maschinenbau => Weiterbezug der Beihilfe möglich
  • zwei Semester Biologie --> 1. Studienwechsel auf Bauingenieurswesen => Weiterbezug der Beihilfe möglich
  • zwei Semester Pädagogik --> 1. Studienwechsel auf Informatik (Studium für 2 Semester) -->
    2. Studienwechsel auf Elektrotechnik => Weiterbezug der Beihilfe möglich
  • drei Semester Germanistik --> 1. Studienwechsel auf Bauingenieurswesen  => Anspruchsverlust (erst nach Einhaltung der Wartefrist von 3 Semestern ist ein Antrag wieder möglich)
  • ein Semester Molekularbiologie --> 1. Studienwechsel auf Mathematik (Studium für 1 Semester) -->
    2. Studienwechsel auf Physik (Studium für 2 Semester) --> 3. Studienwechsel auf Mathematik => Anspruchsverlust

Bei einem Studienwechsel muss trotzdem die Anzahl von 30 ECTS/14 SSt pro Jahr erbracht um den Anspruch für die Studienbeihilfe nicht zu verlieren. Dabei kann der Leistungsnachweis je zur Hälfte aus beiden Studien erbracht werden.

 

Zuverdienstgrenze

Ab 2015 beträgt die jährliche Zuverdienstgrenze 10.000 €. Bis 2015 lag die Grenze bei 8.000 €.

Die Einkommesgrenze setzt sich aus dem jährlich zu versteuernden Bruttoeinkommen minus dem Sozialversicherungsbeitrag sowie der Sonderausgaben- und Werbungskosten zusammen. Beim Einkommen im Sinne des Studienförderungsgesetzes handelt es sich somit weder um das Brutto- noch um das Nettoeinkommen.

Als Einkommen im Sinne des Studienförderungsgesetzes gelten

  • steuerpflichtige Einkünfte
  • 13. und 14. Gehalt
  • Pensionen (auch Waisenpension)
  • Kinderbetreuungsgeld etc.

Die Studienbeihilfe selbst zählt nicht als Einkommen.

Es gibt keine Unterscheidung zwischen Ferialeinkünften, geringfügiger Anstellung oder sonstigen Einkünften während des Jahres. Weiters wird das vor der Anstragsstellung erwirtschaftete Einkommen nicht berücksichtigt. Das Einkommen wird ausschließlich jahresweise geprüft.

Wird die Zuverdienstgrenze überschritten, wird der Differenzbetrag von der Studienbeihilfe abgezogen!

Weitere Informationen hierzu gibt es auch unter http://www.stipendium.at/studienfoerderung/studienbeihilfe/zuverdienstgrenze/

 

Anspruchsverlust

Folgende Gründe können zum Verlust führen:

Der Anspruch geht für immer verloren, wenn

  • für den 1. Abschnitt mehr als die doppelte Mindeststudienzeit + 1 Toleranzsemester benötigt wird
  • ein Masterstudium nicht innerhalb von 30 Monaten nach dem Bachelorstudium aufgenommen wird
  • die vorgesehene Studienzeit im Bachelor um maximal 3 Semester überschritten wird
  • im Master die Altersgrenze von 35 Jahren erreicht ist

 

Kürzung und Rückzahlung der Beihilfe

Unter gewissen Umständen kann es zur Rückforderung der Beihilfe seitens der Studienbeihilfenbehörde kommen:

  • die Hälfte des günstigen Studienerfolgs (Mindeststudienerfolg) wird nicht erbracht
  • die Zuverdienstgrenze von 10.000 € wird überschritten. Der übersteigende Betrag wird von der Studienbeihilfe abgezogen und der zuviel erhaltene Betrag muss zurückgezahlt werden.

Die Rückforderung entfällt künftig zur Gänze, wenn bis zur Antragsfrist des fünften Semesters ab Studienbeginn wieder ein günstiger Studienerfolg vorliegt.

Weitere Informationen dazu findest du unter http://www.stipendium.at/studienfoerderung/studienbeihilfe/rueckzahlung/

 

Selbsterhalterstipendium

Eine Sonderform der Studienbeihilfe stellt das sogenannte „Selbsterhalterstipendium“ dar:

  • Voraussetzung: mind. 4 Jahre Einkommen von zumindest 7.272  €/Jahr vor erstmaligem Bezug von Studienbeihilfe
  • elterliches Einkommen bleibt unberücksichtigt
  • monatliche Selbsterhalterstipendium liegt bei der Höchststudienbeihilfe von 679 €

Genaue Informationen unter
https://www.stipendium.at/studienfoerderung/beihilfe-beruf/selbsterhalterinnen-stipendium/

 

Verlängerung der Anspruchsdauer

Die Dauer des Anspruchs ist an die Studienzeit gebunden und kann in einzelnen Fällen verlängert werden.

  • Schwangerschaft 1 Semester
  • Pflege und Erziehung des Kindes bis zum 6. Lebensjahr um max. 2 Semester/Kind
  • Zivil- oder Präsenzdienst um 1 Semester, wenn während der Bezugsdauer absolviert
  • Behinderung von über 50%
  • Krankheit (fachärztliche Bestätigung)
  • überdurchschnittlich umfangreiche oder zeitaufwendige Diplom-/Masterarbeit oder Dissertation
  • Auslandssemester (von mindestens einem Monat)
  • ÖH-Arbeit

 

Zusätzliche Leistungen für Stipendienbezieherinnen und -bezieher

Neben der Studienbeihilfe enthält das Studienförderungsgesetz noch weitere zusätzliche Leistungen für Bezieher/innen:

  • Fahrtkostenzuschuss
  • Versicherungskostenbeitrag ab 27. Lebensjahr
  • Beihilfe für ein Auslandsstipendium
  • Reisekostenzuschuss
  • Sprachstipendien (in Kombination mit gefördertem Auslandsstudium)
  • Kinderbetreuungskostenzuschuss

Allerdings besteht auf die meisten zusätzlichen Förderungen kein Rechtsanspruch!

Für genauere Informationen siehe http://www.stipendium.at/studienfoerderung/studienbeihilfe/zuschuesse/

Die GIS-Befreiung gilt auch für Studienbeihilfenbezieher. Eine GIS-Befreiung ist jedoch nur dann möglich, wenn Studienbeihilfe bezogen wird und das Haushaltsnettoeinkommen einen bestimmten Betrag nicht überschreitet.

Für genauere Informationen siehe https://www.gis.at/service/befreiung-rundfunk/

Bookmark & Share:

Mensabeihilfe

Anspruch?

-Antragsstellung

-Fristen

-Höhe der Mensabeihilfe

-Voraussetzungen für die Mensabeihilfe

-Formular Download

 

Wer hat Anspruch?

Studierende, die an der Technischen Universität Graz hauptinskripiert sind, Studienbeihilfe beziehen (oder eine Unterstützung des Sozialtopfes der HTU Graz bekommen) und außerhalb von Graz ihren Hauptwohnsitz haben können um Mensabeihilfe ansuchen. Die Mensabeihilfe wird vom Land Steiermark finanziert.

Es muss allerdings ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass auf die Förderung kein Rechtsanspruch besteht.

Antragsstellung und Ablauf

Die Beihilfe kann für jedes Semester mit dem Mensabeihilfenformular über das Sozialreferat der HTU Graz beantragt werden. Hierfür muss der Antrag und alle erforderlichen Unterlagen im Sekretariat der HTU Graz (Rechbauerstraße 12, 8010 Graz) bei unserer Sekretärin Renate ausgedruckt abgeben werden. Es wird euch dann eine Abgabebestätigung ausgehändigt und ihr müsst euch in eine Liste mit eurer Unterschrift eintragen.

Hier findet ihr die aktuellen Öffnungszeiten und Kontaktinformationen des Sekretariats der HTU Graz:
https://htu.tugraz.at/deine-htu/unser-team

Um zu vermeiden, dass euer Antrag nicht richtig abgelegt wird, ersuchen wir euch den Antrag nur gegen den Erhalt einer Bestätigung  und Eintrag in die Liste abzugeben.

Es werden nur vollständige Anträge berücksichtigt und bearbeitet !

Es ist nicht möglich die Unterlagen per Mail oder Fax zu schicken.

Ablauf

Bei positiven Bescheid werden die Bezieher per Mail über den Erhalt der Beihilfe informiert. Die Bearbeitung der Anträge erfolgt erst nach Ablauf den jeweiligen Fristen und kann bis zu einem Monat dauern.

Bei negativen Bescheid werden ebenfalls Mails ausgeschickt.

Die Auszahlung der Mensabeihilfen kann erst erfolgen, wenn die HTU Graz die zur Verfügung stehenden Mittel vom Land Steiermark bekommen hat. Daher kann es manchmal leider (vorallem im Wintersemester) zu Verzögerungen kommen. Mögliche Verzögerungen werden auf der Homepage oder per Mail bekanntgegeben.

(Rück-)Reihungsgründe

Die Reihung und Ausgabe der Mensabeihilfenanträge richten sich nach der sozialen Bedürftigkeit der Antragsteller.

Studierende, die im vorherigen Semester schon Mensabeihilfe erhalten haben, werden im folgenden Semester (bei großem Andrang) zurückgereiht. So haben auch andere Studenten die Möglichkeit die Beihilfe zu bekommen.

Es kann auch zu einer Rückreihung kommen, wenn es keinen Eintrag in die Liste (bei Abgabe des Antrags im Sekretariat erforderlich) auf euren Namen gibt. So soll sichergestellt werden, dass einerseits Anträge nicht verloren gehen und anderseits Anträge nicht außerhalb der Öffnungszeiten abgegeben werden.

Fristen

Der Zeitraum für die Beantragung der Beihilfe lauten:

  • Wintersemester 2018/19:  1. Oktober - 30. November 2018
  • Sommersemester 2019:     1. März - 30. April 2019

Abgegebene Anträge außerhalb der Abgabefristen werden nicht berücksichtigt.

Höhe der Mensabeihilfe

Die Mensabeihilfe beträgt pro Semester einmalig 320 €.

Die Mensabeihilfe wird nach Maßgabe vorhandener Budgetmittel an steirische Studierende gewährt, die bestimmte Kriterien erfüllen. Die zur Verfügung gestellten Mittel des Landes sind begrenzt. Jede Universität erhält auch nur ein bestimmtes zu vergebendes Kontingent an Mensabeihilfen. Es besteht kein Rechtsanspruch auf diese Förderung.

Voraussetzungen für die Mensabeihilfe

Neben dem ausgefüllten Mensabeihilfenformular sind für den Bezug der Mensabeihilfe folgende Unterlagen (in Kopie) zu erbringen:

  • aktuelle Studienbestätigung der Technischen Universität Graz (Hauptinskription auf der TU Graz muss vorliegen)
  • aktueller Studienbeihilfenbescheid oder Sozialtopfbescheid
  • Meldebestätigung (Hauptwohnsitz in der Steiermark (außerhalb von Graz) und nicht älter als 6 Monate)
  • für Sozialtopfbezieher: Bestätigung des Erhalts einer Unterstützung aus dem Sozialtopf der HTU Graz
    (ein Studienbeihilfenbescheid ist dann nicht mehr erforderlich)
  • Eintrag in die Liste und Ausgabe einer Bestätigung vom HTU Graz Sekretariat

Ist Graz als Nebenwohnsitz angegeben, ist dies kein Problem für die Antragstellung.

Formular Download

Mensabeihilfe

Hier könnt ihr das Formular herunterladen. Abgabe im Sekretariat der HTU Graz (Rechbauerstraße 12,

8010 Graz) innerhalb der Öffnungszeiten.

Es werden nur vollständige Anträge berücksichtigt und bearbeitet !

Eine leserliche Handschrift (am besten Blockbuchstaben) und eine sorgfältige Kontrolle aller Angaben ist bei Ausfüllung des Formulars unbedingt erforderlich, da sonst keine Bearbeitung und Kontaktaufnahme von unserer Seite möglich ist.

Bookmark & Share:

Versicherungen

Eure Fragen könnt Ihr gerne an beihilfen@htu.tugraz.at schicken !

-Mitversicherung bei den Eltern

-Studentische Selbstversicherung

-Selbstversicherung bei geringfügiger Beschäftigung

-Allgemeine Selbstversicherung

-Mitversicherung von EhepartnerIn/LebensgefährtIn

-Automatische Versicherung

-ÖH Haftpflicht- und Unfallversicherung


Mitversicherung bei den Eltern

Durch die Mitversicherung bei Ihren Eltern (einem Elternteil) ist man krankenversichert. Es ist jener Sozialversicherungsträger zuständig, der auch für den versicherten Elternteil zuständig ist.
Die Versicherung ist nicht an die Familienbeihilfe gekoppelt, also unabhängig von Semestervorgaben.

Die Mitversicherung für Angehörige ist - bis auf wenige Ausnahmen – beitragsfrei.

  • nur möglich bis zum vollendeten 27. Lebensjahr
  • 1. Abschnitt: Nachweis von 8 SSt
  • nach 1. Abschnitt: "ernsthaftes und zielstrebiges" Studium

Hier ist ein Link zum "Online Ratgeber" für Mitversicherung:
http://www.sozialversicherung.at/expert/enb.cgi?SHOWMODE=1&WIZARD=S-MITVERSICHERUNG&TRAEGER=DEFAULT&BEREICH=SV&LAYOUT=STYLEGUIDE

Studentische Selbstversicherung

Studenten, die keinen gesetzlichen Krankenversicherungsschutz genießen, können sich unter bestimmten Voraussetzungen selbst krankenversicheren.

  • 54,11 € pro Monat
  • Einkommensgrenze bei 10.000 €
  • ordentlicher Wohnsitz in Österreich
  • Mindeststudiendauer + 5 Semester nicht überschritten
  • noch kein Studienabschluss
  • Studium nicht zu spät (nach 3. Sem.) oder zu oft (mehr als 2 mal) gewechselt

Hier ist ein Link zum "Online Ratgeber" der Selbstversicherung für Studenten:
http://www.sozialversicherung.at/expert/enb.cgi?SHOWMODE=1&WIZARD=S-STUDENTEN&TRAEGER=DEFAULT&BEREICH=SV&LAYOUT=STYLEGUIDE

Selbstversicherung bei geringfügiger Beschäftigung

Personen, die durch keine gesetzliche Krankenversicherung geschützt sind, aber eine geringfügige Beschäftigung haben können sich unter bestimmten Voraussetzungen selbst versichern.

  • 57,30 € pro Monat
  • zugleich Kranken- und Pensionsversicherung
  • Verdienst darf nicht mehr als  405,98 pro Monat betragen

Hier ist ein Link zum "Online Ratgeber" der Selbstversicherung bei geringfügiger Beschäftigung:
http://www.sozialversicherung.at/expert/enb.cgi?SHOWMODE=1&WIZARD=S-19A&TRAEGER=DEFAULT&BEREICH=SV&LAYOUT=STYLEGUIDE

Allgemeine Selbstversicherung

  • Höchstsatz liegt bei 388,04 €
  • Festlegung des Beitrags aufgrund des Einkommens und der wirtschaftlichen Verhältnisse
  • Herabsetzung für Studenten auf etwa 95 € möglich

Mitversicherung von EhepartnerIn/LebensgefährtIn

Es muss seit mind. 10 Monaten ein gemeinsamer Haushalt bestehen.

Beitrag:

  • allgemein Zusatzbeitrag von 3,4% der Beitragsgrundlage
  • beitragsfrei bei
    • Kindererziehung
    • Pflegegeld (Stufe 4)
    • erheblicher Behinderung

Automatische Versicherung

  • Bezieherinnen und Bezieher von Waisenrente
  • Bezieherinnen und Bezieher von Kinderbetreuungsgeld

ÖH Haftpflicht- und Unfallversicherung

Jedes ÖH-Mitglied, also wer den ÖH-Beitrag eingezahlt hat, ist bei der Generali Versicherungs-AG versichert für alle Schäden und Unfälle im Rahmen des Studiums; das sind auch

  • Unfälle auf Exkursionen
  • Unfälle in Studierendenheimen
  • USI-Kurse
  • Hin- und Rückwege zu/von universitären Einrichtungen

Die Polizzennummer für die Kollektivunfallversicherung lautet 000 1809 6819 und für die Kollektivhaftpflichtversicherung 000 1810 4297.

Als Ansprechpartner für etwaige Versicherungsfragen ist Andreas Kerecz oder Patrick Steinscherer für die TU Graz  gerne für Euch da.

Andreas Kerecz

Telefon:+43/676/82 58 52 68
E-Mail: andreas.kerecz@generali.com

oder

Patrick Steinscherer

Telefon:+43/676/82 58 54 45
E-Mail: patrick.steinscherer@generali.com

Für Notfälle gibt es Telefonnummern für Schadensmeldungen:
Mo - Fr 09:00 - 18:00 Uhr und für Notfälle 24h
aus Österreich: 0800 204 4400
aus dem Ausland: +43 (1) 204 4400

Weitere Information erhälst du bei "ÖH-Versicherungsschutz" unter
https://www.oeh.ac.at/service/versicherung

Bookmark & Share:

Über Uns

Das Team für den Fachbereich Beihilfen und Versicherungen stellt sich vor

Eure Fragen könnt Ihr gerne an beihilfen@htu.tugraz.at schicken !

Bookmark & Share:
Raffael Kainersdorfer

Raffael Kainersdorfer

Bookmark & Share:
Kerstin Grebenar

Kerstin Grebenar

  • Beihilfen und Versicherungen


    Studium: Bauingenieurwesen

Bookmark & Share:
Bookmark & Share:
Bookmark & Share:
navigation test

 

« Dezember 2019 »
month-12
Mo Di Mi Do Fr Sa So
25 26 27 28 29 30 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31 1 2 3 4 5
Informationen
Partner